Schloss Caputh ist der einzige erhaltene Bau der Potsdamer Kulturlandschaft, der die Zeit des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620-1688) repräsentiert. Das Gebäude entstand ab 1662 nach Plänen des kurfürstlichen Quartiermeisters
Philipp de Chieze.
Der Große Kurfürst schenkte das Lusthaus an der Havel seiner zweiten Gemahlin Dorothea.
Bis 1713 wurde die Residenz vor allem für Festlichkeiten und Jagdaufenthalte genutzt. Danach folgte ein Jahrhundert der Verpachtung, dann der Verkauf an den Generalleutnant von Thümen. Dieser ließ ab 1820 den Garten in Anlehnung an einen Verschönerungsplan von Peter Joseph Lenné umgestalten und fügte das Kavalierhaus zwischen Schloss und Havel ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg verwilderten Schloss und Park. Mit der Übergabe der Anlage an die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten 1994 begann die Wiederherstellung.
In fast allen Räumen sind die ursprünglichen Deckengestaltungen mit Gemälden und Stuckaturen erhalten geblieben.
Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten ist Schloss Caputh seit 1998/1999 als Museum der Öffentlichkeit zugänglich. Die meisten der heute ausgestellten Kunstwerke, darunter Lackmöbel, Porzellane, Fayencen, Skulpturen und Gemälde gehören zur Originalausstattung bzw. stammen aus dem Potsdamer und Berliner Schloss. Erhalten ist auch der später von König Friedrich Wilhelm I. eingerichtete Sommerspeisesaal mit rund 7500 holländischen Fayencefliesen im Souterrain.
| Schloss | Fähre | Kirche | Einstein Haus |
|---|
| Gaststätte | Tipps | Links |
|---|
